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Hyperbaric Training CenterDeutschland e.V.
Die Ausbildung zum Berufstaucher in Deutschland




Kurzinformationen zur Fortbildungsprüfung "Geprüfter Taucher/Geprüfte Taucherin"

Die wesentlichen Punkte der Prüfungsordnung zur Fortbildungsprüfung "Geprüfter Taucher", die von der Bundesministerin für Bildung und Forschung erlassen worden und zum 01.06.2000 in Kraft getreten ist, auf einen Blick:

Wer darf ausbilden?

  • Jeder Tauchereibetrieb darf ausbilden.
  • Der Tauchereibetrieb muss einen Tauchmeister, der für die ordentliche Taucherausbildung verantwortlich ist, fest angestellt haben (gilt ab 01.01.2003).


Ausbildung

  • Zu Beginn der Ausbildung wird ein Fortbildungsvertrag abgeschlossen.
  • Zu Beginn der Ausbildung hat der ausbildende Tauchereibetrieb für den Jungtaucher bei der zuständigen Berufsgenossenschaft eine Ausnahme von § 10 Abs. 3 BGV C 23 zu beantragen.
  • Die Ausbildung im Taucherunternehmen dauert insgesamt zwei Jahre.
  • Der Jungtaucher muss im Rahmen seiner Ausbildung im Betrieb eine sogenannte "betriebliche Fortbildung" mit mind. 200 Taucherstunden, davon mindestens 20 Taucherstunden mit dem sonst im Betrieb in der Regel nicht verwendeten Gerät, absolvieren.
  • Jeder Jungtaucher muss im Rahmen seiner Ausbildung einen Fortbildungslehrgang, der 320 Unterrichtsstunden dauert und aus vier Einzellehrgängen, nämlich
    1. Grundlagen (80 Unterrichtsstunden)
    2. Schweißen (80 Unterrichtsstunden)
    3. Tauchmedizin (60 Unterrichtsstunden)
    4. Anwendungskenntnisse (100 Unterrichtsstunden)
    besteht, absolvieren. Diese vier Lehrgänge werden in der Regel über externe Einrichtungen, die von den Industrie- und Handelskammern beauftragt sein müssen, angeboten und durchgeführt.
  • Über die regelmäßige Teilnahme an den Lehrgängen wird eine Bescheinigung ausgestellt.


Bezahlung und Kosten

  • Der Jungtaucher bekommt vom Betrieb eine Vergütung.
  • Der Jungtaucher hat den außerbetrieblichen Fortbildungslehrgang und die Prüfungsgebühr der IHK zu bezahlen. Übernahme der Kosten durch den Betrieb ist Verhandlungssache.


Zulassung zur Prüfung
Der Teilnehmer muss

  • eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder
  • eine mindestens vieljährige Berufspraxis und
  • zwei Jahre Praxis mit mindestens 200 Tauchstunden als Jungtaucher in einem Taucherunternehmen und
  • die Teilnahmebestätigungen über den 320 Unterrichtsstunden dauernden Fortbildungslehrgang ( 4 Einzellehrgänge) und
  • das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze der DLRG oder Vergleichbares und
  • eine gültige G31-Bescheinigung, die keine gesundheitlichen Bedenken gegen das Tauchen erhebt,
nachweisen.

Prüfung

  • Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.
  • Die Prüfungen werden zweimal im Jahr über die IHK-Kiel, Lübeck und Mannheim angeboten.
  • Der Vorbereitungslehrgang auf die schriftliche Prüfung entfällt.
  • Die Prüfung ist bestanden, wenn im schriftlichen und im praktischen Teil mindestens, die Note "ausreichend" erreicht wurde.
  • Die "nicht-bestandene" Prüfung kann zweimal wiederholt werden.



Allgemeine Bemerkungen « » Ausbildung im Betrieb
 
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